1. Mai

Tag der Arbeit

01.05.2023
1. Mai

Tag der Arbeit
1. Mai 2023: UNGEBROCHEN SOLIDARISCH

Am Tag der Arbeit gehen wir auch im Jahr 2023 wieder auf die Straße. In ganz Deutschland wird es zahlreiche Aktionen und Kundgebungen geben. In diesem Jahr ist das Motto der acht DGB-Gewerkschaften UNGEBROCHEN SOLIDARISCH. Spannende Hintergrundinformationen, Mitmach-Aktionen u.v.m. gibt es hier: DGB / ver.di

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen in der Region 
(werden laufend ergänzt)
Dortmund, Hamm, Lippstadt (Kreis Soest), Lünen, Unna, Bergkamen und Meschede

Mai-Aufruf 2023: „Ungebrochen solidarisch“
Die Welt ist im Krisen-Dauermodus: Energiekrise, Klimakrise, der Krieg in der Ukraine, hohe Inflation und die Auswirkungen der Corona-Pandemie erzeugen Unsicherheit und stürzen viele Menschen in existentielle Sorgen. Wir Gewerkschaften stehen an ihrer Seite. Gemeinsam setzen wir am Tag der Arbeit ein sichtbares Zeichen für eine gerechte und friedliche Zukunft, für einen starken Sozialstaat und eine leistungsfähige öffentliche Daseinsvorsorge. Gemeinsam sind wir ungebrochen solidarisch!

Ungebrochen solidarisch: Weil wir gemeinsam mehr erreichen können!
Unser Kampf für Entlastung war erfolgreich. Die Energiepreisbremse oder Einmalzahlungen an Beschäftigte, Rentner*innen und Studierende gäbe es ohne uns nicht. Mit der Anhebung des gesetzlichen Mindestlohns auf 12 Euro und dem Bürgergeld haben wir dafür gekämpft, dass Menschen mit geringem Einkommen besser dastehen. Vor allem aber haben die Gewerkschaften in vielen Tarifverhandlungen für bessere Arbeitsbedingungen und mehr Geld im Portemonnaie von Millionen Beschäftigten gesorgt.

Ungebrochen solidarisch: Damit die Klima- und Energiewende zum Erfolg wird!
Um die Klimawende zum Erfolg zu machen und den Ausbau erneuerbarer Energien rasch voranzubringen, sind gewaltige öffentliche Investitionen erforderlich. Wenn Unternehmen davon profitieren wollen, müssen sie sich auf die Sicherung von Beschäftigung verpflichten. Keine Standortvorteile ohne Standorttreue. Das ist unsere Losung. Deutschland muss ein Paradebeispiel für eine nachhaltige, soziale und gerechte Transformation werden. Das bezieht mit ein, konsequent in die Qualifizierung und Weiterbildung der Beschäftigten zu investieren.

Ungebrochen solidarisch: Damit die Beschäftigten den Wandel mitgestalten können!
Gute, existenzsichernde Löhne und faire Arbeitsbedingungen gibt es nur mit Tarifverträgen. Sie sind der Schlüssel für einen fairen Wandel und bieten den besten Schutz vor Krisen. Deshalb fordern wir von der Bundesregierung einen Aktionsplan zur Steigerung der Tarifbindung auf mindestens 80 Prozent. Durch Tarifverträge und Mitbestimmung gestalten wir die Transformation demokratisch. Statt über unsere Köpfe hinweg muss auch am Arbeitsplatz mit uns gemeinsam entschieden werden. Nur so kann ein gerechter Wandel gelingen.

Ungebrochen solidarisch: Damit die Krise nicht auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen wird!
Die steigenden Preise belasten die privaten Verbraucher*innen und viele Betriebe. Zugleich wachsen die Vermögen der Reichsten ungebremst weiter. Einige Konzerne fahren überhöhte Gewinne ein. Sie müssen abgeschöpft und zur Gegenfinanzierung der Entlastungen genutzt werden. Superreiche müssen endlich mehr Steuern zahlen; Menschen mit hohem Vermögen müssen eine Abgabe erbringen für die historischen Herausforderungen unserer Gesellschaft. Wir fordern die Wiedereinführung der Vermögensteuer. Es darf nicht sein, dass die Hauptlasten der Krise den Beschäftigten aufgebürdet werden, während sich die Reichen aus der Verantwortung stehlen.

Ungebrochen solidarisch: Damit wir in eine friedliche und sichere Zukunft blicken können!
Mit seinem mörderischen Angriffskrieg auf die Ukraine hat Russland ein schweres Verbrechen gegen die Menschlichkeit und das Völkerrecht begangen. Die Waffen müssen endlich schweigen! Wir fordern die russische Regierung auf, ihre Truppen zurückzuziehen und die territoriale Integrität der Ukraine wiederherzustellen. Als Gewerkschaften treten wir für weltweite kontrollierte Abrüstung, für Rüstungskontrolle und für die Verwirklichung von Frieden und Freiheit im Geiste der Völkerverständigung ein.

Dafür kämpfen wir – am 1. Mai und an jedem anderen Tag im Jahr.

 

Gemeinsamer Aufruf der Dortmunder Arbeitsdirektoren zum 1. Mai

Aktuell ist unsere Gesellschaft von vielen Umwälzungen erfasst: Klimawandel, Ukrainekrieg, Energiekrise und Energiewende, Inflation, Digitalisierung und demografischer Wandel. In diesen Zeiten sind Solidarität und Zusammenhalt in der Gesellschaft stark herausgefordert. Arbeitnehmer*innen sind mit ihrer produktiven Kraft in der Gesellschaft dabei besonders wichtig. Das zeigen nicht zuletzt die Arbeitskämpfe und intensiven Verhandlungen der Tarifverträge im öffentlichen Dienst, bei denen am 22.04. nach Schlichtung eine Einigung erzielt wurde. Dieses gemeinsame Ergebnis liegt nun den jeweilig beteiligten Organisationen zur Beratung und Beschlussfassung vor.

Aufgrund dieser besonderen Rolle der Arbeitnehmer*innen in der Gesellschaft begehen wir den 1. Mai als Feiertag in Dortmund mit einem Demonstrationszug. Er beginnt um 11 Uhr auf dem Theatervorplatz und führt von dort aus zur Kundgebung im Westfalenpark mit anschließendem Kultur- und Familienfest.

Als eure in ver.di organisierten Arbeitsdirektoren in Dortmund rufen wir daher alle Beschäftigten gemeinsam zur Teilnahme auf: Lasst uns zusammenkommen, um gemeinsam für Solidarität, Klimafreundlichkeit, Lohngerechtigkeit, Frieden und Sicherheit sowie aktive Mitbestimmung einzustehen. Getreu dem diesjährigen Motto: Ungebrochen solidarisch!

Harald Kraus - Mitglied des Vorstandes und Arbeitsdirektor DSW21
Matthias Klein-Lassek - Mitglied der Geschäftsführung und Arbeitsdirektor DEW21
Bastian Prange - Mitglied der Geschäftsführung und Arbeitsdirektor EDG
Dr. Karsten Schneider - Mitglied der Geschäftsführung und Arbeitsdirektor KlinikumDO

 

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