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Warnstreik am 16.3. in Dortmund

Öffentlicher Dienst

Warnstreik am 16.3. in Dortmund

Warnstreik ver.di Warnstreik

Pressemitteilung: Dortmund, 14. März 2023

Streik in Dortmund: Tarifrunde Bund und Kommunen: ver.di ruft zu Streiks in den Stadtverwaltungen von Dortmund und den Nachbarstädten auf.

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di ruft im Rahmen der Tarifrunde Bund und Kommunen am Donnerstag, den 16. März, Beschäftigte der Stadtverwaltungen Dortmund, Lünen, Castrop-Rauxel und Schwerte zum Warnstreik auf.

Der Aufruf gilt neben allen Stadtämtern, Dienststellen und Einrichtungen der Städte auch für die Beschäftigten der Dortmunder Stadttöchter, Fabido, DEW21/DONETZ, des Theaters Dortmund, der Musikschule sowie des Jobcenters und der Bundesanstalt für Arbeit.

Die Streikenden der DEW21/DONETZ treffen sich ab 8:30 Uhr vor ihrer Dienststelle am Günter-Samtlebe-Platz in Dortmund und gehen ab 10:00 als Demonstrationszug über den Dortmunder Wall zum Platz der Deutschen Einheit.

Dort treffen sie auf die Kolleginnen und Kollegen der Stadtverwaltungen Castrop-Rauxel, Lünen und Schwerte. Gegen 10:40 Uhr geht der Zug weiter über den Wall und die Innenstadt zum Friedensplatz in Dortmund.

Die Streikenden der Stadtverwaltung Dortmund und der übrigen Dienststellen und Einrichtungen, versammeln sich ab 10:30 Uhr auf dem Friedensplatz. Dort beginnt um etwa 11 Uhr die gemeinsame Streikkundgebung.

Die Beschäftigten wollen mit diesem Warnstreiktag in den laufenden Tarifverhandlungen erneut ein deutliches Zeichen in Richtung Potsdam senden. Das erste Angebot der Arbeitgeber lautete insgesamt fünf Prozent mehr Lohn in zwei Stufen plus Einmalzahlungen. ver.di fordert dagegen 10,5 Prozent mehr Geld – und mindestens 500 Euro, damit Menschen mit geringem und mittlerem Einkommen nicht trotz Lohnerhöhung Reallohnverluste haben.

Auszubildende müssen angesichts der enormen Preissteigerungen mindestens 200 Euro mehr bekommen, verlangt ver.di.

Das Angebot, das uns die Arbeitgeber von Bund und Kommunen Ende Februar gemacht haben, ist eine Frechheit. Viele der Beschäftigten haben in der Pandemie dafür gesorgt, dass das öffentliche Leben in den Städten weiter funktionierte. Sie haben das gesellschaftliche Leben durch ihre Arbeit zusammengehalten. Vielfach wurden sie dafür beklatscht und bejubelt. 

Sie sind systemrelevant. Das muss sich auch im Lohn widerspiegeln. Der öffentliche Dienst muss ein attraktiver Arbeitgeber bleiben.

Mit den Warnstreiks und Aktionen machen die ver.di-Beschäftigten vor der dritten Verhandlungsrunde im öffentlichen Dienst vom 27. bis 29. März Druck auf die Arbeitgeber von Bund und Kommunen. https://zusammen-geht-mehr.verdi.de/

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