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ver.di feierte am 1. Oktober ein großes Jubiläumsfest zum 110-Jährigen

Feuerwehr

ver.di feierte am 1. Oktober ein großes Jubiläumsfest zum 110-Jährigen

100 Jahre Jubiläum Feuerwehr Dortmunde Foto: Christian Jungeblodt 100 Jahre Jubiläum Feuerwehr Dortmunde  – Amtsleiter Dirk Aschenbrenner (Mitte) bei der Übergabe seines Mitgliedsantrags an Martin Steinmetz, Gewerkschaftssekretär ver.di Westfalen FB Gemeinden (links)

Es gehörte Courage dazu, sich Anfang des 20. Jahrhunderts als Berufsfeuerwehrmann ei­ner Gewerkschaft anzuschließen. Trotz­dem wagte es am 1.10.1908 der Dortmun­der Ober­feuerwehrmann Max Laaser, da­für zu sorgen, dass sich Berufsfeuerwehr­leute im ganzen Reich zum VDB (Verbandes Deutscher Berufs­feuerwehrmänner) zu­sammenschlossen, ei­nem der frühen Vor­läufer von ver.di.

Ein ganzes Jahrhundert später, am 1.10.2018 widmet die vereinte Dienstleis­tungsgewerk­schaft dem Mut der Grün­dungsväter eine Jubi­läumsveranstaltung mit Festreden. Neben der in der Dortmun­der DASA zahlreich erschiene­nen örtlichen Prominenz sprachen der Dort­munder Oberbürgermeister Ullrich Sierau so­wie der Amtsleiter der Dortmunder Feuerwehr, Dirk Aschenbrenner zu den Festgästen.

„Die Feuerwehr Dortmund stellt den Men­schen in den Mittelpunkt des Denkens und Handelns als Voraussetzung für den Er­folg“. Mit diesem Zitat des Leitbildes der Dortmunder Feuerwehr hob der Feuer­wehrchef hervor, das die vergangenen Jahrzehnte den Schwerpunkt auch hin zu den Arbeitsbedingungen der Brandschüt­zer und Retter in den Fokus gerückt haben.

Der oberste Dortmunder Brandschützer, Dirk Aschenbrenner, überrraschte unter gleichzeitigem Beifall der Jubiläumsgäste: „Damit wir auch zukünftig die besten Brandschützer und Retter in einer sicheren und attraktiven Arbeitswelt haben, brauchen wir den gemeinsamen Diskurs von Gewerkschaften und Dienststellen, zum Wohl der Bürger*innen und zum Wohl der Beschäftigten. Um diesen Diskurs weiter, mit dem Ziel guter Lösungen voranzutreiben, möchte ich aktiv werden und reiche meinen Antrag auf Mitgliedschaft bei ver.di ein."

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