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Mehr Geld und Tarifbindung bei der AWO

Internationaler Frauentag

Mehr Geld und Tarifbindung bei der AWO

08.03.2021
AWO ver.di AWO

Protest- und Fotoaktion zum Internationalen Frauentag: Mehr Geld und Tarifbindung bei der AWO

Im Rahmen der laufenden Tarifrunde zwischen der Gewerkschaft ver.di und den Arbeitgebern der AWO in Nordrhein-Westfalen führen die Beschäftigten der „Alten Gärtnerei“ in Lünen-Brambauer am Montag (8.3.2021) eine Protest- und Fotoaktion durch.

Am internationalen Frauentag setzen sie sich für eine Aufwertung der sozialen Berufe bei der AWO ein, die noch immer mehrheitlich von Frauen ausgeübt werden.

In der laufenden Tarifrunde fordert ver.di einen Mindestbetrag von 75 Euro, um die unteren Entgeltgruppen gezielt zu stärken.

„Auch bei der AWO zeigt die Pandemie deutlich, das Soziale Arbeit, Erziehung und Pflege für unsere Gesellschaft überlebenswichtig und dabei oft weiblich sind.

Diese Arbeit verdient es aufgewertet zu werden. Gleichzeitig arbeiten überwiegend Frauen in Teilzeit und das oft ungewollt. Der Druck durch psychische Überlastung und Personalmangel ist groß. Einspringen und das „Holen aus dem Frei“, Mehr- und Überstunden sind dabei ständige Begleiter. Wir brauchen deshalb dringend einen starken Tarifabschluss, der die Lücke zum TVöD schließt. Nur so kann die AWO als Arbeitgeber wettbewerbsfähig bleiben. Ein TVöD-light reicht uns nicht“, erklärt Heike Kromrey, Gewerkschaftssekretärin ver.di Westfalen.

Bei der AWO in NRW sind rund 60.000 Menschen beschäftigt. Nur ca. 35.000 von ihnen fallen unter den Tarifvertrag AWO NRW.

„Wenn in einem Unternehmen unterschiedliche Tarifverträge gelten, spaltet das die Belegschaften. Das sorgt für Unmut. Die Pandemie beweist, welchen Beitrag Tarifvertragsparteien zur Bewältigung der Krise leisten. Außerdem gibt es viele Betriebe der AWO in NRW, die gar nicht tarifgebunden sind. Wir fordern die Arbeitgeber deshalb auf, sich gemeinsam für die flächendeckende Tarifbindung einzusetzen - so wie es die AWO zu ihrem 100-jährigen Jubiläum verkündet hat. In NRW haben wir den AWO-Tarifvertrag“, mahnte Susanne Hille, ver.di Verhandlungsführerin für den AWO Tarifvertrag.

Die zweite Verhandlungsrunde findet am 17. März 2021 als digitaler Termin statt.

Wir laden Sie herzlich am Montag, den 08.03.2021 zu einem Fototermin um 11:00 Uhr vor die „Alte Gärtnerei“ ein, die Beschäftigten werden dort eine Menschenkette unter Coronabedingungen bilden.

Ansprechpartnerin vor Ort: Heike Kromrey

Weitere Informationen zur Tarifrunde AWO...

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