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ver.di ruft am 20. März zum Warnstreik auf

ver.di ruft am 20. März zum Warnstreik auf

16.03.2018

Keine Argumente, keine Bewegung und kein Angebot – das ist das knappe Fazit von ver.di zur zweiten Verhandlungsrunde mit den Arbeitgebern von Bund und Kommunen in Potsdam. „Die Wirtschaft brummt und die Steuereinnahmen der öffentlichen Hand sprudeln wie noch nie“, sagt Michael Bürger, Geschäftsführer vom ver.di Bezirk Westfalen, “und dennoch sind die Arbeitgeber nicht bereit, ernsthaft über unsere Forderungen zu reden. Eine Anerkennung der guten Arbeit, die die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes an 365 Tagen rund um die Uhr leisten, sieht anders aus.“

ver.di fordert für die rund 2 Millionen Beschäftigten bei Bund und Kommunen eine Anhebung der Entgelte um 6 %, mind. aber um 200 Euro monatlich, eine Erhöhung der monatlichen Auszubildendenvergütungen um 100 Euro sowie die unbefristete Übernahme der Auszubildenden.

„Wir werden jetzt Druck machen, damit die Arbeitgeber sich bewegen“, sagt Michael Bürger, „und rufen am 20. März zu einem ganztägigen Warnstreik auf.“ Aufgerufen sind in Dortmund die Beschäftigten der Stadtverwaltung einschließlich der Kindertagesstätten und des Theaters, die Beschäftigten der Sparkasse, der EDG, der DSW21, der DEW21, der DONETZ, der Wasserwerke Westfalen, der Westfälischen Wasser- und Umweltanalytik, der Städt. Seniorenheime, des Klinikums Dortmund, des Klinikums Westfalen, der LWL-Kliniken, der Agentur für Arbeit, des Jobcenters sowie die Beschäftigten des Berufsförderungswerkes, der BAuA und des Studierendenwerks.

In Castrop-Rauxel gilt der Warnstreikaufruf für die Beschäftigten der Stadtverwaltung und der EUV, die sich an den Aktionen in Dortmund beteiligen werden.

In drei Demonstrationszügen werden die Streikenden Richtung Friedensplatz ziehen. Bei der EDG/Sunderweg beginnt die Demo um 9.30 Uhr, bei der DEW21/Günter-Samtlebe-Platz um 9.45 Uhr und beim Klinikum an der Beurhausstraße um 10:40 Uhr. Unterwegs werden am CineStar und am Katharinentor weitere streikende Beschäftigte dazu stoßen. Die gemeinsame Abschlusskundgebung beginnt um 11.30 Uhr auf dem Friedensplatz.

Pressekontakt

Michael Bürger, Bezirksgeschäftsführer, Tel: 0231-913000-30, mobil: 0179-23 00 583