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ver.di fordert erstmals Tarifvertrag für SIGNAL IDUNA Tochter

ver.di fordert erstmals Tarifvertrag für SIGNAL IDUNA Tochter

Beschäftigte der Schröder Assistance und Consulting GmbH in Werl fordern gesicherte Arbeitsbedingungen. 08.03.2018

Auch um Personalkosten zu sparen hatte die Versicherung beginnend in 2004 Tätigkeiten an die tariflose GmbH, an der sie 51% der Anteile hält, ausgelagert.

Inzwischen bearbeiten die Beschäftigten im wesentlichen klassische Aufgaben einer Versicherungsgesellschaft. Schon lange sind die Beschäftigten des Unternehmens, mit Ihren Gehältern unzufrieden. Im Gehaltsgefüge wird „nach Nase“ verfahren. Es ist keine Systematik erkennbar. Die Gehälter liegen weit unter den Gehältern des Branchentarifvertrags für das private Versicherungsgewerbe und mit deutlich weniger Urlaub (20 Tage). In dieser Situation wandten sich die Beschäftigten an ver.di. Eine ver.di Tarifkommission wurde gewählt und forderte den Geschäftsführer, Herrn Lutz Schröder auf in Verhandlungen zu einem Haustarif einzutreten. Die Verhandlungsführerin der ver.di, Petra Frank, Gewerkschaftssekretärin, im ver.di Bezirk Westfalen machte der Geschäftsführung hierzu mehrere Terminvorschläge. Allerdings erfolgte auf diese Aufforderung hierzu bislang keine Reaktion.

Um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen, gab es heute am Betrieb (Unionstr. 14, Werl) eine lautstarke und bunte Tarifaktion.

Petra Frank: "Falls Herr Schröder meint, er könne die Angelegenheit aussitzen, täuscht er sich. Die Belegschaft ist aktions- und kampfbereit.“

Ansprechpartnerin: Petra Frank, Gewerkschaftssekretärin, Tel. 0231-913000-37 oder 0160-96344176